‚Ensinger Gourmet‘ wird zweites „Bio-Mine­ral­wasser“

4. Februar 2014

In Kürze steht Ver­brau­chern ein zweites Bio-Mine­ral­wasser zur Ver­fü­gung: Auf der Gas­tro­nomie-Messe Inter­gastra hat die Ensinger Mineral-Heil­quellen GmbH berichtet, dass ihre Mine­ral­wasser-Sparte „Ensinger Gourmet“ der­zeit als „Bio-Mine­ral­wasser“ zer­ti­fi­ziert wird. Damit wird das Gas­tro­nomie-Pro­dukt das erste Bio-Mine­ral­wasser in Baden- Würt­tem­berg, bun­des­weit wird es neben „Bio­Kris­tall“, dem Mine­ral­wasser der Neu­markter Lamms­bräu, der zweite nach den Richt­li­nien der Qua­li­täts­ge­mein­schaft Bio­mi­ne­ral­wasser e.V. zer­ti­fi­zierte Mine­ral­brunnen sein.

Für viele Ver­brau­cher wird die Nach­hal­tig­keit von Kon­sum­gü­tern immer wich­tiger. Das Bio-Mine­ral­wasser-Siegel beant­wortet viele der­ar­tige Fragen und bietet so Ori­en­tie­rungs­hilfe. Denn mit der Zer­ti­fi­zie­rung ver­pflichtet sich Ensinger zu kon­kreten Maß­nahmen für den Was­ser­schutz durch öko­lo­gi­schen Landbau, zu scho­nender Gewin­nung und umwelt­freund­li­chem Ver­trieb, zu Trans­pa­renz gegen­über den Ver­brau­chern und zur Ein­hal­tung sozialer Stan­dards. Gleich­zeitig garan­tiert das Bio-Mine­ral­wasser-Siegel den Kon­su­menten, dass das Mine­ral­wasser höchsten Rein­heits­an­sprü­chen genügt.

Die wich­tigsten Kri­te­rien für Biomineralwasser:

  • scho­nender und auf Nach­hal­tig­keit aus­ge­rich­teter Umgang mit der Mine­ral­quelle und ihrer Umgebung
  • res­sour­cen­scho­nende Her­stel­lung und Ver­trieb (Ver­pa­ckung in umwelt­freund­liche und sichere Gebinde, Ver­rin­ge­rung Kli­ma­gas­aus­stoß etc.)
  • Rein­heits­ga­rantie durch beson­ders strenge Richt­li­nien (Pro­dukt­si­cher­heit, Schadstoffminimierung)
  • gesund­heits­för­dernde Zusammensetzung
  • detail­lierte Anfor­de­rungen zur Qua­li­täts­si­che­rung und ‑doku­men­ta­tion

Dr. Franz Ehrn­sperger, Vor­stand der Qua­li­täts­ge­mein­schaft Bio­mi­ne­ral­wasser e.V. und Inhaber des füh­renden Bio-Geträn­ke­her­stel­lers Neu­markter Lamms­bräu, setzt sich seit über 40 Jahren für mehr Nach­hal­tig­keit in der Geträn­ke­branche ein. „Wir freuen uns sehr, dass Ensinger künftig mit uns zusammen für bes­seren Was­ser­schutz ein­tritt. Nur wenn es uns gelingt, die wei­tere Ver­un­rei­ni­gung unserer Was­ser­res­sourcen zu stoppen, werden auch nach­fol­gende Genera­tionen noch ursprüng­lich reines Wasser haben. Dafür braucht es einen gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Dis­kurs über den Wert des Was­sers.“ Aus Ehrn­sper­gers Sicht zeigt das zuneh­mende Inter­esse anderer Mine­ral­brunnen an der Bio-Mine­ral­wasser-Zer­ti­fi­zie­rung, dass diese Dis­kus­sion all­mäh­lich in Schwung kommt.

Thomas Fritz, geschäfts­füh­render Gesell­schafter der Ensinger Mineral-Heil­quellen GmbH, sieht die Zer­ti­fi­zie­rung von „Ensinger Gourmet“ auch als Aus­weis des lang­jäh­rigen Ensinger-Enga­ge­ments für Umwelt­schutz und Ener­gie­ef­fi­zienz und erläu­tert die Moti­va­tion seines Mine­ral­brun­nens zur Zer­ti­fi­zie­rung: „Das Wasser für ‚Ensinger Gourmet‘ ist 20.000 Jahre alt. Diesen uner­setz­li­chen Schatz müssen wir – wie alle anderen Was­ser­res­sourcen auch – mit großer Sorg­falt bewahren und ver­ant­wort­lich nutzen. Diesen ein­ge­schla­genen Weg werden wir daher kon­ti­nu­ier­lich weiter beschreiten, um Baden-Würt­tem­bergs nach­hal­tigster Mine­ral­brunnen zu werden.“

Rein­heits­gebot für Mineralwasser

Das 2012 vom Bun­des­ge­richtshof bestä­tigte Kon­zept „Bio-Mine­ral­wasser“ zielt darauf ab, natür­lich reine Was­ser­res­sourcen auch für zukünf­tige Genera­tionen zu schützen. Über die Rege­lungen in der gegen­wär­tigen Mine­ral­wasser-Gesetz­ge­bung hinaus sollen des­wegen höhere Stan­dards bei Umwelt­schutz, Pro­dukt­qua­lität und Trans­pa­renz zum Schutze der wich­tigsten Res­source eta­bliert werden. Zahl­reiche strenge Grenz­werte ver­hin­dern die Gefahr von uner­wünschten Rück­ständen im Wasser.

Über die Qua­li­täts­ge­mein­schaft Bio-Mine­ral­wasser e.V.

Die Qua­li­täts­ge­mein­schaft Bio­mi­ne­ral­wasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behut­samen Umgang mit unserem wich­tigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Ähn­lich einem Bio-Anbau­ver­band wacht sie über die Richt­li­nien für das Qua­li­täts­siegel „Bio-Mine­ral­wasser“ und sen­si­bi­li­siert Branche und Ver­brau­cher für die Pro­ble­matik der zuneh­menden Was­ser­ver­schmut­zung. Um das Zer­ti­fikat zu erlangen, müssen Mine­ral­brunnen 46 streng gefasste Kri­te­rien erfüllen, die den Ver­brau­chern ein Höchstmaß an Qua­lität und Trans­pa­renz sowie nach­hal­tige Pro­duk­ti­ons­be­stim­mungen garan­tieren. Die Richt­li­nien wurden unab­hän­gigen Experten erar­beitet und werden lau­fend an neue wis­sen­schaft­liche Erkennt­nisse ange­passt. Deren Ein­hal­tung über­wacht eine renom­mierte Bio­kon­troll­stelle. Als bun­des­weit erstes Bio-Mine­ral­wasser wurde bereits 2009 das „Bio­Kris­tall“ des Bio-Pio­niers Neu­markter Lamms­bräu zertifiziert.

Über Ensinger

Die Ensinger Mineral-Heil­quellen GmbH ist ein baden-würt­tem­ber­gi­sches Fami­li­en­un­ter­nehmen, das in der dritten Genera­tion seit über 60 Jahren natür­li­ches Mineral- und Heil­wasser gewinnt, daraus erst­klas­sige Getränke her­stellt und in ganz Deutsch­land ver­treibt. Seit 20 Jahren ver­folgt die Ensinger Mineral-Heil­quellen GmbH eine nach­hal­tige Unter­neh­mens­po­litik. Dazu gehört neben her­aus­ra­gender Pro­dukt­qua­lität und kon­ti­nu­ier­lich ver­bes­serter Ener­gie­ef­fi­zienz ein starkes Umwelt­schutz- Enga­ge­ment. Mehr Infor­ma­tionen über Ensinger finden Sie unter www.ensinger.de.